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Bewegung

Action Pferd

Bei Bewegungsfotos von Pferden, lege ich mir den Termin am liebsten nach dem Wetterbericht. Das ist bei Turnieren nicht immer möglich. Man benötigt genug Licht, um Belichtungszeiten von 1/640 sec, und höher, mit einer ausreichenden Blendenöffnung bei höchstens ISO 400 auf das Foto zu bringen, wenn man die Bewegung einfrieren möchte. (Die Mitziehtechnik werden wir hier an anderer Stelle noch einmal als Tutorial aufgreifen)


Bewegungsfotos von Pferden mit einer gewissen Bewegungsunschärfe der Beine sind durchaus legitim und werden auch so von vielen Menschen geschätzt. Mein Ding, ist das nicht, aber die Geschmäcker sind verschieden und bei einem Galopper kann das sehr apart und passend aussehen.

Es ist etwas Anderes Pferde auf der Weide im freien Lauf abzulichten, als wenn man diese geplant und absichtlich in Bewegung ablichten soll. Bei geplanten Aufnahmen, sieht man sich zunächst die Hintergründe an, die in Frage kommen und man fotografiert so, dass die Sonne für den Fotografen günstig steht. Zumeist wird man das Pferd auf einer abgeschlossenen Weide laufen lassen. Der Reitplatz ist zwar oft auch im "Angebot". Hier ergeben sich aber zumeist Probleme, dass z.B. gut gewässert worden sein muss, wenn man das Tier später nicht in einer Staubwolke auf dem Foto suchen möchte. Entscheidet man sich für die Weide, so sollte man sicherstellen, dass die Erlaubnis des Stallbesitzers vorliegt. Viele fürchten um ihre Grasnabe. Bitte den Weg auf dem das Pferd galoppieren soll, abgehen, und auf Löcher untersuchen in das das Pferd treten könnte um Verletzungen zu vorzubeugen.
Beim Anlaufen des Tieres, wird man sich zumeist auf den Besitzer verlassen können. Die Pferde müssten es eigentlich gewöhnt sein longiert zu werden und der Besitzer wird hier mit dem Tier sicherlich Erfahrungen haben.
Bei der Auswahl des Standortes bitte nicht sein Können unterschätzen. Das Pferd kann schon mal ausbrechen und im Galopp auf den Fotografen zu galoppiert kommen. Bei den meisten Pferden reicht es aus, wenn man sobald sie zu nahe kommen, die Arme in die Luft reißt und laut zischelt. Wer das noch nicht gemacht hat, bleibt mit der Kamera besser außerhalb der Umzäunung.
Bei den Aufnahmen muss man sich mit dem Besitzer vorher absprechen, was er auf den Fotos zu sehen wünscht. Der Eine wird bei einem frei galoppierenden Pferd in wahre Begeisterungsstürme ausbrechen. Ein anderer wird dasselbe Foto abfällig aus der Hand legen, und mit dem Wort "Außengalopp" zurückweisen.

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