Sportpferde Portrait

Vorbereitung

Als Vorbereitung für die Aufnahmen sucht man sich einen guten Hintergrund vor dem man das Pferd stellen kann, aus. Ein Pferd ist beweglich und man kann es durchaus vor einen günstigen Hintergrund stellen. Auch kann man selbst um das Pferde herum gehen, oder es drehen und wenden lassen.


Tipps

Der Autofokus wird auf das Auge des Tieres gelegt. Um den Kopf, der ja eine gewisse Tiefe hat ausreichend scharf abzulichten wählt man Blendeneinstellungen von 8 oder 11. Die Belichtungszeit sollte 1/60 sec nicht unterschreiten. Denn die Tiere bewegen sich sehr stark.
Eine 2. Person muss das Pferd halten. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies oftmals besser ein Fremder macht, als der Pferdebesitzer. 50% der Pferde sind es gewohnt auf den "Arm" der Besitzer zu wollen. Die anderen 50% der Pferdebesitzer greifen einem ständig in das Foto hinein.
Um ein "gutes" Pferdefoto aufzunehmen, braucht das Pferde eine gewisse Körperspannung. Hier kommt wieder der Besitzer ins Spiel, der z.B. mit einer Tüte rascheln kann, oder mit einem Tuch wedeln.
Manche Pferde stehen trotzdem wie die Esel, dann ist es besser die Tiere ein wenig vom Stall wegzuführen. Sie sind dann aufmerksamer.
Der Stand der Sonne ist bei den Pferdeaufnahmen ohne Kunstlicht besonders wichtig. So ein Pferd wirft recht große Schatten.
Nimmt man ein Portrait von dem Besitzer mit Pferdekopf auf, dann ist man noch besser mit diffusem Licht bedient.
Die Ohren der Tiere sollten beide aufmerksam nach oben weisen. Da hilft bei manchen Wedeln was das Zeugs hält, oder aber ein anderes Pferd, dass man hinter dem Fotografen herbeiführt, aber auch Tonbandaufnahmen mit Pferdegewieher (falls das Pferd dies verträgt).
Ich würde das Pferd eher auftrensen lassen, als dass man ein einfaches Halfter benutzen lässt. Bei manchen Tieren ist es möglich sie mit einem losen Strick um den Hals herum zu fotografieren.
Sehr schön machen sich auch die Vorführhalfter der Hengste, die man häufig auf Fotos von Araberpferde sieht.
Benutzt man die Trense des Pferdes, so sollten die Zügel durchhängen und das Gebiss auch so eingeschnallt sein, dass die Mundwinkel des Pferdes nicht nach oben gezogen werden.



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