Kamerafunktionen

Grundeinstellungen

Die ISO Einstellung wird so gering wie möglich gehalten. Damit verlängert sich zwar die Belichtungszeit, das Bildrauschen verringert sich jedoch. (siehe unten)
Als nächstes aktivieren wir die Rauschunterdrückung der Kamera.
Die Kamera wird auf den manuellen Modus eingestellt.
Wenn der Autofokus in der Dunkelheit nicht mehr reagiert, so schaltet man ihn ab und fokussiert manuell.
Vor der Aufnahme bitte einen manuellen Weißabgleich durchführen.
Der Blitz wird nur eingesetzt, wenn man eine Person in der Dunkelheit ablichten möchte, um diese Person im Vordergrund auszuleuchten.
Bei SLR Kameras lohnt es sich die Spiegelvorauslösung zu aktivieren.
Ab Blende 11 werden aus Lichtern auf dem Foto auch ohne Sternenfilter Sterne.
Es bietet sich an auf jeden Fall Belichtungsreihen aufzunehmen, da man hinterher aus diesen Fotos z.B.. HDR- oder DRI Aufnahmen anfertigen kann.
Ein Problem bei Langzeitbelichtungen ist das Rauschen. Dieses tritt je nach Sensor und Empfindlichkeit unterschiedlich stark auf.
Bitte zwischen den einzelnen Aufnahmen immer wieder kleine Pausen einlegen und den ISO Wert so gering wie möglich halten.
Sinnvoll ist es alle Automatikfunktion, die nicht zwingend benötigt abzuschalten.
Die Verrechnungszeiten des Bildes erhöhen sich bei Nachtaufnahmen und das Bildrauschen wird verstärkt.
Auch treten störende Hotpixel auf. Einige Kameras können diese automatisch unterdrücken. Sie verfügen über eine so genannte Darkframe Subtraktion. Ansonsten bleibt nur die Nachbearbeitung am Computer.

Bildrauschen und ISO Einstellung

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|Kamera|Blende|Belichtung|Schärfentiefe|ISO|Justierung|Weißabgleich|


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